Hamburg, deine Perlen
HSV-Deerns obenauf !

Mit vollem Teamgeist geht es in die aktuelle Saison !
Woher kommt die Extra-Portion Selbstbewusstsein
und Miteinander ? Aus dem

HOCHSEILGARTEN 
HANERAU-HADEMARSCHEN
 

hsghh

Zur Nachahmung unbedingt empfohlen, wie der
Bericht vom Trainingslager in Albersdorf zeigt...

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Startseite --- Punktspiele 2011 MD21 HH-Meisterschaft --- FTSV Komet Blankenese 1.D : Hamburger SV 1.D 2:5 (2:0)

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Sa., 14.Mai 2011
5.Spieltag Staffel MD21

Sportplatz Dockenhuden, Hamburg-Blankenese (Grand)

komet HSV


„Der frühe Vogel fängt den Wurm“, so sagt man. Keine Chance also für uns …
 Aber: Wer mag schon Würmer ?
Dabei hätten wir gewarnt sein müssen: Nicht nur die Deerns sind bereits eine Stunde vor Spielbeginn auf dem Platz, sondern auch die Komädchen. Und nebenbei eine ganze Armada fussballbegeisterter Jungs. Vor dem Frühstück ‘ne Runde kicken – Tennis und Segeln sind offenbar out …

So viel Engagement bleibt nicht ohne Folgen: Seit Wiederaufnahme des Mädchenfussballs vor ein paar Jahren spielen die Komädchen eine immer grössere Rolle in ihren Klassen. Davon konnten sich die HSV-Deerns auch wiederholt persönlich überzeugen, wir denken an das Meisterschaftsfinale 2009 oder (ungern) an die Partie im letzten Herbst zuhause in Norderstedt.
 
Nun also heute auf heissgeliebtem Grand – der Platz hat ungefähr die selbe Oberflächengüte wie unsere Rasenplätze in Ochsenzoll. Ein Fall für den Bagger …
Der HSV beginnt äusserst verhalten, was nur zu einem Teil dem Wüstensand zuzuschreiben ist. Offenbar waren gestern Abend noch alle auf der Piste, denn richtig wach ist keine Spielerin.
Ganz im Gegensatz dazu die Gastgeberinnen, die in der dritten Minute ihre erste richtige Chance verbuchen können. Der Schuss geht allerdings knapp vorbei.
Auch die nächste Möglichkeit rüttelt die Deerns nicht aus ihrem Tiefschlaf: Erneut werden die Angreiferinnen nicht konsequent genug gestört, trotz Überzahl kommt Komet zum Schuss, aber noch ist die Latte dazwischen …
Während Komet souverän die Positionen hält und so das Spiel von Beginn an kontrolliert, brauchen die in Schwarz spielenden Rothosen bis zur achten Minute, ehe sie überhaupt einmal das Blankeneser Tor in Augenschein nehmen können. Zwei Ecken springen dabei heraus, mehr aber auch nicht.  Im Gegenzug kontert sich Komet wieder schnörkellos vor Sveas Strafraum und Laura hat ihre liebe Mühe, den Ball gerade eben noch ins Aus zu drücken.
Die dreizehnte Minute macht dann ihrem Ruf alle Ehre und belohnt die Bemühungen der Heimmannschaft mit dem Führungstreffer: Ein Einwurf in der HSV-Hälfte wird nicht geklärt, der Ball fliegt auf Svea zu, die ihn nicht weit genug abwehrt und auch den Nachschuss nicht sichern kann. 1:0 Komet.

Zuerst scheint es, als ob der Rückstand die Deerns aus ihrer Lethargie holen kann,
 aber die beiden Schüsse von Wiona und Lisa aus mittlerer Entfernung gehen knapp an den Pfosten vorbei.
Auch Mayas Schuss  kurz darauf bringt Blankenese nicht in Bedrängnis und es bleibt beim bisherigen Gestocher. Pässe kommen nicht an, an der Mittellinie wird eine  Gedenkminute eingelegt und Komet wird viel zu viel Platz gelassen. Während sich die HSV-Mädchen in immer noch einem Dribbling oder Passversuch verlieren, überbrücken die Komädchen das Spielfeld mit nur drei Stationen zweier Spielerinnen. Nummer neun wird nicht eng genug gedeckt und sorgt ständig für Gefahr. Sie ist einfach nicht in den Griff zu kriegen und stört sogar den HSV-Spielaufbau bereits in unserer Hälfte.

Ein weiterer Angriff bringt  Komet einen Freistoss halblinks, der Ball überfliegt die HSV-Abwehr, eine dahinter stehende Spielerin lupft noch einmal und Svea ist nicht lang genug. Ein höherer Sprung hätte diesen Treffer verhindert – vielleicht.  Komet führt 2:0 und wir haben noch acht ernüchternde Minuten bis zum Pausenpfiff.  Zwar nehmen die Bemühungen des HSV zu, aber Blankenese steht sicher und lässt nichts mehr anbrennen.

Die Gespräche in der Pause haben nur einen Tenor: Hier geht nix zusammen, Schadensbegrenzung ist angesagt. Mit etwas Glück und deutlich mehr Konzentration ist vielleicht noch ein Punkt möglich. Die Chancen auf die Meisterschaft  ist wohl  dahin. Der anwesende HTB-Trainer jedenfalls telefoniert schon mal …

Der nicht allzu souverän leitende Schiri pfeift zur zweiten Halbzeit. Die augenfälligste Änderung gibt es bei Komet, deren bisherige Spitzenspielerin mit der Nummer 9 nunmehr das Tor hütet. Ein Wechsel, der sich noch auswirken sollte...

Zuerst jedoch ein Lichtblick unsererseits:  Der HSV geht komplett neu motiviert ins Rennen und nimmt das Heft in die Hand. Endlich !
Einer der ersten Angriffe führt bereits nach fünf Minuten zu einem Handspiel Komets, der Freistoss landet direkt im Netz. 1:2 – der Anschlusstreffer  fünf Minuten nach Wiederanpfiff. (Schützin ???)
Ein gelungener Einstand, jetzt unbedingt nachsetzen. „Fünf Minuten für ein Tor. Bei einer halben Stunde Spielzeit sind das sechs Treffer!“  so die augenzwinkernde Rechnung des Trainers. Dann mal los, allerdings dauert es noch zehn Minuten, bis tatsächlich der Ausgleich fällt.
Mittlerweile findet das Spiel überwiegend in der gegnerischen Hälfte statt und anstelle schneller Angriffe hat Komet nun alle Hände voll zu tun mit dem HSV-Mittelfeld. Es fehlt die Anspielstation vor unserem Tor .

Ein schön herausgespielter Ball von Maya bedeutet dann in der 47. Minute das 2:2, Ausgleich !
Tatsächlich – was in der Pause noch fast unmöglich erschien, ist nun eingetreten und wird sogar noch getoppt: Nur eine Minute später setzt sich Emma in der Mitte gegen zwei Verteidigerinnen durch, der Ball jedoch wird noch zur Ecke abgelenkt. Eine Entscheidung, die den Unmut der Blankeneserinnen hervorruft, hatte sich der Schiri doch nicht gleich eindeutig verhalten, sondern sich zunächst um die im Strafraum zu Boden gegangene Emma gekümmert.
Die ist aber wieder auf den Beinen und kann Mayas Eckstoss mit dem Kopf eintüten zur 2:3-Führung des HSV !  Der Jubel ist gross, wie auch der Frust und der Ärger bei den Gastgeberinnen ob der vermeintlichen Fehlentscheidung und vor allem angesichts der verspielten sicher geglaubten Führung. Sie bleiben mit ihren Kontern gefährlich, kommen aber nicht zum erfolgreichen Abschluss. Am nähesten dran sind sie in der 52. Minute, doch die schon durchgelaufene Stürmerin verzieht frei vor Svea stehend
den Ball.

Im Gegenzug wieder die Deerns: Emma dribbelt sich einen Wolf, ist fast schon durch die Abwehr, noch eine Drehung, Schuss – doch eine Parade der Torhüterin verhindert Schlimmeres. Schade…
Jetzt ist die Luft tatsächlich raus bei Komet, drei Minuten vor Schluss kann Maya das 2:4 erzielen und auch Philine ist eine Minute später mit einem schönen Schuss aus freier Mittelstürmerposition erfolgreich. Somit endet die Partie sage und schreibe mit 2:5 für die Rothosen !
Eine Wendung, die wohl keiner wirklich für möglich gehalten haben dürfte. Drei ganz wichtige Punkte .
philine-tor

Mit etwas Glück (vielen Dank für den Wechsel auf der Stürmerposition !), einer passenden Pausenansage des Trainers und grossem Willen haben
Svea, Henna, Lynn, Laura, Lisa, Selina, Wiona, Maya, Emma und Philine das Spiel gedreht.
Und mit einem etwas ausgeschlafenerem Auftritt könntet Ihr dem Chronisten auch die Herzpillen sparen.

Bitte !

Vielleicht ja schon morgen - um die gleiche (Un-)Zeit bei den Cordi-Jungs in Jenfeld ...

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