Hamburg, deine Perlen
HSV-Deerns obenauf !

Mit vollem Teamgeist geht es in die aktuelle Saison !
Woher kommt die Extra-Portion Selbstbewusstsein
und Miteinander ? Aus dem

HOCHSEILGARTEN 
HANERAU-HADEMARSCHEN
 

hsghh

Zur Nachahmung unbedingt empfohlen, wie der
Bericht vom Trainingslager in Albersdorf zeigt...

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Startseite --- Punktspiele 2011 MD21 HH-Meisterschaft --- Hamburger SV 1.D : Meiendorfer SV 1.D 6:1 (4:1)

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So., 17.April 2011
4. Spieltag Staffel MD21

Paul-Hauenschild-Anlage, Norderstedt ("Rasen")

 HSV   msv


Vierter Spieltag, vierter Tabellenplatz in  der Mädchenstaffel. Das wollen die Deerns ändern. Dafür müssen heute die Mädchen des Meiendorfer SV besiegt werden. Und das auch noch möglichst deutlich, will man den torgefährlichen Harburgern Paroli bieten.

 

Dem MSV fehlt seine spielstärkste Spielerin aufgrund einer verletzungsbedingten Pause für mehrer Monate. Diese Schwächung haben die Mädchen von Trainer Carsten Paarmann aber offenbar gut weggesteckt, kommen sie doch als Tabellendritter zu uns.
Genau da wollen die Deerns heute hin. Dafür wurde gestern in Schwarzenbek mit veränderter Taktik und mit der Massgabe gespielt, sich nicht unnötig zu verausgaben. Die Luft würde heute noch gebraucht werden.

Bei strahlendem Sonnenschein machen sich
Svea, Anna-Lena, Henna, Laura, Lynn, Lisa, Selina, Wiona, Emma und Maya fit für die Partie, während heimlich still und leise ein geschätzer Gast Platz 2
betritt: Fuxi ist wieder da ! Wir freuen uns über das Ende der selbstverordneten Abstinenz. Ohne Raute geht es eben doch nicht. Möge die Raute das zu würdigen wissen …

Die Deerns haben den Tabellenstand verinnerlicht, nach gut zwei Minuten steht es 1:0 durch einen Schuss Emmas von links, knapp am Pfosten vorbei ins Netz. Selina legt sechzig Sekunden später nach, aber der Ball touchiert die Latte und geht überweg.
Doch der MSV ist nicht als Kanonenfutter hergekommen und postiert Stürmerin Greta weit vorn hinter der HSV-Abwehr. Mehrmals erreichen sie die Zuspiele ihrer Mitspielerinnen und es könnte gefährlich werden. Der MSV kontert über links, Greta ist wieder dran und wird nicht angegriffen.Auch Svea wird ausgespielt und es folgt das zwangsläufige Ausgleichstor in der fünften Minute, 1:1.

Das wird hoffentlich als Weckruf verstanden, den Gegnerinnen nicht so viel Räume zu öffnen. Ganz so schnell wird das nicht umgesetzt, Meiendorf kommt weiterhin zu
Möglichkeiten, kann aber nichts Zwingendes daraus machen. Der HSV dominiert das Geschehen, allerdings mit recht einseitigen Mitteln. Das Spiel läuft meist auf Emma hinaus. Ohne Frage eine funktionierende Variante, aber warum berauben sich die Deerns ihrer Vielseitigkeit ?

Zwölfte Minute, Emma kommt im Strafraum (?) durch Fremdeinwirkung zu Fall, es gibt direkten Freistoss. Wäre auch durchaus als Strafstoss vertretbar gewesen, so aber verhindern die Mauer und die Torhüterin das zweite HSV-Tor. Überhaupt zeigt die Meiendorfer Keeperin heute eine gute Partie mit schnellen Reaktionen.  Vier Minuten später ist es aber die Latte, die einen Treffer von Wiona verhindert.
Der nächste HSV-Angriff rollt, Emma ist wieder vorn mit dabei. Zwei Abwehrspielerinnen kümmern sich um sie und plötzlich fällt sie kurz vorm Tor. Jetzt gibt der Schiri Strafstoss, obwohl …  Vielleicht eine Konzessionsentscheidung, gepfiffen ist gepfiffen.
Die Gefoulte legt sich den Ball zurecht und schiesst selbst: 2:1. Damit dürfte das Siebenmeter-Trauma passé sein, oder ?

         Der erneute Rückstand sorgt bei den Gästen für einen Knacks, jedenfalls beginnen die Deerns ab der zwanzigsten Minute mit einer Art PowerPlay auf das Meiendorfer Gehäuse:
Zuerst mit einer Doppelchance,  Emmas Schuss kann abgewehrt werden und Wionas Nachschuss wird gehalten.  Sekunden darauf kommen die Deerns nicht mehr richtig hinter den unglücklich quer vor dem Tor gepassten Ball. Chance endgültig vorüber.
Das nächste Zuspiel von Emma setzt Wiona in Szene (oder umgekehrt ?), eine kurze Täuschung und der Ball ist im Netz, 3:1.
          Anstoss, das HSV-Mittelfeld erkämpft sich den Ball, ein langer Pass nach vorn wird nicht gestört, aber der folgende Schuss kann von der Torhüterin gehalten werden.
Nochmal Emma, Celine im Meiendorfer Tor muss sich ganz lang machen und kann zur Ecke abwehren. Lisa tritt, Emma ist wieder da, verpasst aber das Tor. Dann prüft Wiona die Torhüterin mit einem hohen Ball, den sie erst im Nachfassen kontrollieren kann. 
Nächste Minute, nächte Chance, eingeleitet durch Wionas Zuspiel auf Emma. Die steht kurz vor der Torlinie und braucht nur den Fuss hinzuhalten, 4:1.

Der Versuch einer Wiederholung wird abgepfiffen, Verdacht auf Stürmerfoul und Freistoss für den MSV. Der Schuss wird jedoch abgefangen und Lisa kommt in Schussposition.  Der Ball zappelt im Netz, leider nur von aussen. Das war knapp.
Wiona versucht es noch einmal direkt, wieder ist das Gebälk dazwischen und der Ball springt zurück ins Feld. Dadurch kommt der MSV zwar noch einmal zum Gegenzug, aber letztlich ohne Erfolg und der Schiri pfeifft ab zur Pause.

Die zweite Halbzeit beginnt wieder ohne grosse Umschweife, in der 32. Minute schlägt Maya eine weite Flanke, Emma steht fast auf der Linie und verlängert durch die Finger der Torhüterin ins obere Eck. Sie hatte den Ball eigentlich schon, über dieses 5:1 wird sie sich daher doppelt ärgern.
Das Spiel wird etwas offener, vor allem HSV-intern. Auch andere Spielerinnen schalten sich in die Offensive ein. Lynn zieht ab, aber die Torfrau ist noch dazwischen. Dann taucht wieder Wiona vor dem Tor auf, ein schöner Schuss mit links um die Keeperin herum, es steht 6:1 in der 38. Minute. Noch immer drückt der HSV, Mayas Flanke zu Emma kann diese aber nicht zu einem weiteren Erfolg nutzen.
Noch zwanzig Minuten zu spielen, trotz des deutlichen Rückstandes gibt der MSV nicht auf. Angetrieben vor allem von der kleinen Nummer 23 suchen sie ihre Chancen. Ein Angriff über die rechte Seite hat Erfolg: Svea kommt heraus, hat aber mit dem Gegenlicht zu kämpfen und wird fast noch Opfer des Kartoffelackers, als der Ball kurz vor Erreichen in einem Kaninchenloch wegspringt. Trotzdem noch mit den Fingerspitzen dran, geht die Kugel am Tor vorbei.
Überhaupt - war der Zustand von Platz 3 letzte Woche schon fragwürdig, setzt der heutige „Rasen“ dem noch einen ‘drauf. Bolzplatz wäre die richtige Umschreibung. War wohl ein harter Winter.

Mitte der zweiten Halbzeit setzt Henna verstärkt Akzente, zuerst mit einem satten Schuss aus der Mitte heraus, den die Torhüterin nur abprallen lassen kann. Emma ist zur Stelle, verzieht aber den Nachschuss. Dann von rechts, schön auf Lisa abgelegt, aber es ist wie verhext: Schon wieder ein Pfosten im Weg. Auch Mayas Schuss in der 50. Spielminute wird gehalten, bevor wieder Henna am Drücker ist. Kurz abwarten, ein Blick, in der Mitte kommt Laura aus der mittlerweile beschäftigungslosen Abwehr heran gelaufen und schiesst, aber wieder entwertet Celine die Torchance. Laura gebührt auch der Schlussakkord, ähnlich wie eben ein weiterer Versuch aus der Mitte, aber knapp am Kasten vorbei.

Das Spiel endet eindeutig und ob der Spielweise auch verdient mit 6:1. Die Meiendorfer Mädchen gehen geknickt nach Hause, während die Rothosen nebenan auf dem Hockeyplatz die sommerlichen Temperaturen nutzen und sich unter dem Regen der Bewässerungsanlage erfrischen.
So kann der Frühling gerne weitergehen – wir wünschen FROHE OSTERN !

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