Hamburg, deine Perlen
HSV-Deerns obenauf !

Mit vollem Teamgeist geht es in die aktuelle Saison !
Woher kommt die Extra-Portion Selbstbewusstsein
und Miteinander ? Aus dem

HOCHSEILGARTEN 
HANERAU-HADEMARSCHEN
 

hsghh

Zur Nachahmung unbedingt empfohlen, wie der
Bericht vom Trainingslager in Albersdorf zeigt...

Gästeblock
Startseite --- Punktspiele 2011 JD31 Junioren --- Hamburger SV 5.D (1.D-Mädchen) : TuS Germania Schnelsen 3.D (Junioren) 0:4 (0:0)

Warning: Parameter 3 to mgmediabot2::onPrepareContent() expected to be a reference, value given in /www/htdocs/w00b713e/libraries/joomla/event/event.php on line 67

So., 10.April 2011
3.Spieltag JD31 (Junioren)
Paul-Hauenschild-Anlage, Norderstedt (Rasen)

HSV   germania

Nach dem deutlichen Sieg im Pokal-Halbfinale gestern müssen die Deerns heute erneut ran. Auf heimischem Elferfeld sind die Jungs von Germania Schnelsen zu Gast.  Und die haben sich Verstärkung mitgebracht ...

 

 Die Herren kommen nicht allein, sondern haben zwei Mädchen in ihren Reihen. Offenbar eine gute Tradition,  entstammt doch auch unsere Emma einer Jungsmannschaft dieses Vereines. Das sollte uns Warnung sein, zumal wir von den Germanen zumindest im Mädchenbereich regelmässig besonders eindringliche „Anfeuerungen“ von der Seitenlinie gewohnt sind.
Das heutige Trainerteam jedoch tritt äusserst bedacht und ruhig auf.
Dann kann’s ja losgehen auf dem etwas ungewohnten Platz 3. Eigentlich ein Rasenplatz, aber irgendwie hat die Anlage über den Winter ganz schön gelitten. Ein recht holpriges Geläuf macht beiden Teams das Leben schwer.

Seitens der Deerns kann der Trainer auf den gesamten Kader zurückgreifen. Nach dem Wechsel von Felicia zum FTV steht also mit Jasmin lediglich eine zweite Torhüterin an der Aussenlinie bereit.
Die Partie ist stark mittelfeld-lastig, wirkoliche Chancen können sich beide Teams erst nach einer Viertelstunde erarbeiten. Bis dahin wechseln sich die Bemühungen ab, Schnelsen versucht es häufig über die rechte Aussenbahn, scheitert aber immer wieder an  Anna-Lena und Laura. Auch Versuche durch die Mitte enden dort bzw. werden vorher entschärft, allerdings hat die HSV-Abwehrkette ordentlich zu tun, denn auch auf links wird unentwegt angerannt. Zum Glück funktioniert auch die gute alte Abseitsfalle.
Aber auch das Umschalten auf Angriff ist heute ein recht mühsames Geschäft. Nicht, das es den Deerns nicht gelingt, aber immer wieder ist Schnelsen dazwischen und es kann sich das gewohnte Kurzpassspiel nicht entwickeln. Die erste Chance für die Deerns hat Philine nach vierzehn Minuten über rechts. Kurz darauf eine schöne Stafette von Lisa über Lynn und Maya, aber Emma verpasst knapp das Tor.
Auch Lynn mit guter Spieleröffnung und Henna mit Zug nach vorn schalten sich erfolgreich ein, aber Schnelsen steht diszipliniert im Mittelfeld, weicht rechtzeitig und zügig zurück und schaltet wieder schnell um in den Vorwärtsgang, so z.B. in der achtzehnten Minute, als Svea den Ball gerade noch aus der rechten Ecke fischen kann.
Unangenehm sind die wiederholten Versuche eines Angreifers, unser Torhüterin den bereits gesicherten Ball abzuspielen, aber diese Versuche werden letztlich vom Schiedsrichter mit deutlichen Worten unterbunden (darüber hinaus wird der Spieler auch aus den eigenen Reihen entsprechend ermahnt).
Ein HSV-Konter nach schnellem Abstoss kann von Emma leider nicht zum Torerfolg genutzt werden,. der Ball geht ganz knapp links am Gehäuse vorbei. Schnelsen ist mit Abstand der unangenehmtse Gegner in der Jungsstaffel und kann zum Ende der ersten Halbzeit sogar noch etwas zulegen. Diesmal kommt ein Angreifer auf der linken Seite durch. Svea kann den Schuss gerade noch abwehren, aber der Ball ist noch im Spiel. Zum Glück sind die mit vorgerückten Schnelsener allesamt schon am Ball vorbei und verpassen die Chancen, kurz vor der Pause in Führung zu gehen.

Die zweite Hälfte beginnt absprachegemäss mit einem Wechsel im HSV-Tor: Jasmin steht nun zwischen den Pfosten, während Svea an der Seite zuschaut.
Offenbar hat Sebastian die richtigen Worte gefunden, die Deerns beginnen jedenfalls präsenter als zum Ende der ersten Hälfte. Nach zehn Minuten hat aber Germania die erste nennenswerte Chance, der Schuss zieht aber eng am Gehäuse vorbei. Philine kann im direkten Gegenzug ebenso für Gefahr sorgen, aber auch hier kein Treffer.
Germania ist wieder am Zuge und plötzlich ist die HSV-Abwehr komplett überrumpelt. Vier Stürmer lösen sich und tauchen plötzlich vor Jasmin auf, verfolgt von einer einzigen HSVerin. Keine Chance für den Torwart, es steht 0:1.  Schnelsen gewinnt jetzt Oberhand, die Räume werden grösser und ein weiterer Schuss geht knapp daneben.
In den nächsten Minuten wird es turbulent, Anna-Lena muss mit Nasenbluten (ohne Einwirkung des Gegners) vom Platz, der HSV spielt in Unterzahl.
Das 0:2 fällt in dieser Zeit, allerdings vom Chronisten unbeobachtet, denn Lynn wurde  von einem Schuss aus kurzer Distanz im Gesicht getroffen und musste vorübergehend vom Platz. Doppelt unangenehm für die Deerns, denn neben ihrem bisher gut geführten Spielaufbau fehlte nun schon die zweite Spielerin, 9 zu 11 also. Hätte es da nur nicht eine besondere Nicht-Einwechsel-Absprache mit der überzähligen Torhüterin gegeben …
Schwamm drüber, das hat sich mittlerweile auch geklärt. Die Deerns spielen also zunächst in doppelter Unterzahl und kassieren prompt den dritten Gegentreffer: Zuerst kann Jasmin noch abwehren, aber der Nachschuss landet im Netz, 0:3.
In der fünfzigsten Minute kann Lynn wieder auflaufen. Eine willkommende Erleichterung für die rackernden Deerns. Und die Mühen werden belohnt, der HSV scheint wieder selbst die Initiative übernehmen zu wollen. Zumindest wird nicht nur den Gästen hinterher gelaufen. Emmas Schuss aus der Mitte sieben Minuten vor Schluss wird aber abgewehrt.
Nun zeigt sich, wie kräftezehrend die letzte Viertelstunde war, die Deerns sind platt. Schnelsen setzt im Mittefeld nach, erobert den Ball und stürmt gen HSV-Tor. Die Rückwärtsbewegung will verständlicherweise nicht mehr so gut klappen und Jasmin kann frei umspielt werden. Mit der Tür ins Haus landen Stürmer und Ball im Netz, das 0:4.
Zum Schluss noch mal der Versuch einer HSV-Chance, aber auch die geht daneben. Es bleibt bei der deutlichen Niederlage, schwarz war heute wieder die erfolgreiche Trikotfarbe – leider trugen die Deerns weiss-rot …

Den Grossteil einer Spielhälfte in –teilweise doppelter- Unterzahl konnten die Deerns gegen einen spielstarken und disziplinierten Gegner gar nicht bestehen.
Jasmin, Laura, Henna, Selina, Lisa, Wiona, Maya, Emma und Philine, lasst nicht die Köpfe hängen. Lynn’s Rübe brummt mittlerweile auch nicht mehr und Anna-Lena hat einem Taschentuchhersteller zu deutlich erhöhtem Umsatz verholfen. Und Absprachen zwischen Trainer und Svea werden in Zukunft sicher auch anders getroffen.

Geniessen wir den Restsonntag !


Joomla Templates and Joomla Extensions by JoomlaVision.Com
 
Tabellen/Ergebnisse
Besucher Gestern: 704 | Seitenaufrufe Gestern: 817 | Besucher Heute: 54 | Seitenaufrufe Heute: 84 | Besucher Gesamt: 870605 | Seitenaufrufe Gesamt: 7983042 | Online: 4 | Maximal Online: 65 | Maximal pro Tag: 1830 | ©