Hamburg, deine Perlen
HSV-Deerns obenauf !

Mit vollem Teamgeist geht es in die aktuelle Saison !
Woher kommt die Extra-Portion Selbstbewusstsein
und Miteinander ? Aus dem

HOCHSEILGARTEN 
HANERAU-HADEMARSCHEN
 

hsghh

Zur Nachahmung unbedingt empfohlen, wie der
Bericht vom Trainingslager in Albersdorf zeigt...

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Startseite --- Pokalspiele 2010/2011 --- Hamburger SV 1.D : Walddörfer SV 1.D 9:0 (4:0)

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Sa., 9.April 2011
Pokal-Halbfinale

Paul-Hauenschild-Anlage, Norderstedt (Rasen)

HSV  wsv

 Auf und ab – so kann man die Leistungen der Deerns momentan ganz gut beschreiben. Am letzten Wochenende gab’s eher das „ab“, da käme dem Gesetz der Reihe folgend heute ein „auf“ sehr gelegen. Denn es geht um nicht weniger als um den Einzug ins Finale des laufenden Pokalwettberwerbs…

Die heutigen Gegner in diesem K.O-Spiel sind auch nicht zu unterschätzen, immerhin verpasste der Walddörfer SV nur sehr unglücklich die Finalrunde um die Hallenmeisterschaft (nach Tabellenführung VOR dem HSV …). In der Finalrunde um den Hallenpokal lag es dann auch nicht unbedingt an sportlichen Leistungen, die den Titelgewinn dort vereitelten. Diese Mannschaft hat also ein klares Ziel vor Augen – wir sind gewarnt.

Alle sind da, die Gegner, die Deerns, die Sonne – nur der Schiri glänzt mal wieder durch Abwesenheit. Dieses immer wiederkehrende Problem will sich dem Betrachter nicht wirklich erschliessen…  Vielen Dank an dieser Stelle an Thorsten Wolff für die kurzfristige Übernahme dieser Aufgabe !

Die Gäste fackeln nicht lange und legen beherzt los. Bereits in der zweiten Spielminute muss sich Svea ganz lang machen und kann einen Schuss an die Latte lenken. Mahlzeit, seid Ihr alle wach ?!
Sie sind, im Gegenzug springt eine Ecke für den HSV heraus, aber Selinas Schuss bringt nicht den gewünschten Erfolg. Die Walddörferinnen sind sehr aktiv, der HSV benötigt einige Minuten um sich des Geschehens bewusst zu werden: Dies ist ein Heimspiel...
Zwar haben die Deerns bald die grösseren Spielanteile, aber der WSV spielt gut mit. Selina versucht es in der sechsten Minute erneut mit einem strammen Schuss, Pfosten !
Zwei Minuten darauf ist Emma mit dem Ball nach vorn durchgelaufen, findet aber nicht die Lücke vom Dienst und passt zurück auf Lynn, die wiederum mit guter Übersicht Selina in der Mitte anspielt. Leider kann ihr Schuss von der kleinen Torhüterin mustergültig abgewehrt werden und die folgende Ecke verpufft ebenfalls. Aus solchen Szenen resultiert in der ersten  Hälfte von Durchgang Eins immer wieder der Spielaufbau seitens der Gäste, vielfach nach unnötigen Ballverlusten.  Stärkere Mannschaften hätten daraus sicher mehr Kapital schlagen können als es Walddörfer heute vermag. Ein Tor muss her !
In der zehnten Minute ist Selina allein unterwegs und zieht aus rund sechzehn Metern ab. An den Schuss ins linke obere Eck kommt keiner mehr heran und es steht 1:0.

Ein Machtwort, das dem HSV Sicherheit geben sollte. Allerdings sorgt es eher für Verunsicherung bei den Gästen, denn trotz eigener Chancen häufen sich die Unstimmigkeiten und Missverständnisse. Die halbe Halbzeit ist um, Wiona schickt Emma und es steht 2:0. Mayas Schuss kurz darauf von der rechten Seite kann abgewehrt werden. Aus einer weiteren, leider erfolgreichen Abwehr passiert der Ball schon in der HSV-Hälfte die Seitenlinie, aber trotz eigenem Einwurf kommen die Gäste wieder in Ballbesitz. Zu kurz gespielte Pässe vor dem eigenen Tor sehen die Zuschauer nicht zum ersten Mal. Gerade noch mit dem Fuss kann Svea klären.
Ein Schiri-Ball führt zu einem weiteren Angriff der Walddörferinnen, Svea ist erneut mit dem Fuss dazwischen, aber der Ball erreicht Lynn nicht mehr rechtzeitig. den folgenden Schuss kann Svea jedoch halten.
Immer noch ein hin und her wechselndes Spiel. Kaum schickt sich der WSV an, verlorenes Terrain zurück zu erobern. als Emma in der Zwanzigsten mit einem Schuss an der Torhüterin scheitert. Auch Maya versucht es mit einer schönen Hereingabe, aber kein Adressat kann einlochen. Links erhält Philine den Ball, aber ihr Schuss ist zu genau auf die Torhüterin gezirkelt und bleibt dort hängen. „15 Liegestützen“ droht der Trainer
Winken
Gleich ist Pause, beim WSV schwinden die Kräfte und die Konzentration.
Auf der rechten Seite stürmt Laura aus der Abwehr heraus und trägt den Ball nach vorn. Hereingabe zu Emma, Drehung, Schuss – schon wieder ist die Torfrau dazwischen ! Das ruft nach einem Extralob des WSV-Trainers in der Pause. Noch ist es aber nicht so weit, denn Emma hat genug von erfolglosen Versuchen: Ein Hammer aus mittlerer Distanz knallt unter die Latte und springt hinter der Torlinie auf – 3:0 !
Pause ? Nö, einer geht noch ! Maya zieht den Ball von rechts direkt vor’s Tor. Dort steht Emma fast auf der Linie und braucht nur noch ihren gelben Schuh hinzuhalten: Tor, 4:0.
JETZT ist Pause …

Deutliche Führung, auch verdient, dennoch einige fragende Blicke am Spielfeldrand. Die gefühlte Handbremse. Irgendwie.

Seitenwechsel, Wiederanpfiff. Nicht Walddörfer startet durch sondern der HSV setzt da an, wo er vor zehn Minuten aufgehört hat. Philine beginnt die Wuseloffensive mit gehörig Druck unter den langen WSV-Recken. Emma geht allein, schiesst aber die Torfrau an. Die wehrt ab, eigentlich ist die Chance damit vorbei, aber der Ball springt mitten in den Lauf einer zurückeilenden Abwehrspielerin – und prallt von dort unhaltbar ins Netz. 5:0. Und hast Du kein Glück, kommt auch noch Pech dazu…
Zwei Minuten darauf ist Emma in der Mitte schon wieder durch, sieht Maya links (!) und legt ab zu ihr. Mayas satter Schuss passt genau in den Spalt zwischen Torhüterin und Pfosten, 6:0.
Von der Seitenlinie kommt Sebastians Anweisung: „Anna-Lena, mach‘ mal ’n Tor !“ Ein untrügliches Zeichen für deren Unterbeschäftigung als Abwehrbollwerk.
Philine sorgt rechts erneut für  Unruhe, eine Rückgabe fast von der Grundlinie kommt aber irgendwie zu keiner Rothose: Den Blick durchs Teleobjektiv fest auf das Tor gerichtet, wartet der Chronist auf das Erscheinen des Balls im Bildausschnitt – vergebens. Das Spielgerät wurde abgefangen und wieder hinaus ins Feld geschickt.
Dort stürmt aber der HSV und die Torfrau ist erneut gefragt. Der anschliessende Abstoss wird ein Opfer von Philines Laufbereitschaft, allerdings fehlt die Kraft für einen wirkungsvollen Torschuss.
Ein paar Verschnaufminuten, die vor allem der WSV gut gebrauchen kann. Dann packt Lisa das grobere Werkzeug aus und drischt die arme Lederkugel mit voller Wucht aus dem Rückraum gen Tor. Nix zu halten, 7:0.
Sechzig Sekunden darauf schlägt Maya eine Ecke, Emma versenkt aus dem Fünfmeterraum zum 8:0.
Der Endstand wird schon weit vor Spielende hergestellt, ähnlich wie Lisa bevorzugt Wiona dafür grössere Entfernungen. Treffer, 9:0.
    Was so klingt wie fröhliches Torwandschiessen, zeigt die momentane Spielverteilung. Hatten die Gäste in der ersten Hälfte noch sehr gut mitgespielt, teilweise sogar für richtig Druck gesorgt, konnte nach dem Seitenwechsel nicht mehr dagegen gehalten werden.  
Was der Spielstand aber nicht verrät: Es liegt nicht (!) an der kleinen Torhüterin, im Gegenteil: Trotz ihrer „eingeschränkten Arbeitshöhe“ fischt sie so einige potentielle Treffer noch rechtzeitig ab, ansonsten hätte es gut und gern ein zweistelliges Ergebnis werden können.
Aber noch sind unsere Deerns nicht am Ende ihrer Bemühungen, auch wenn gerade der WSV mit seinem letzten Angriff noch einmal einen Paul-Hauenschild-Pfosten zum Einsturz bringen möchte. Aber dann rollt der Zug wieder in die Gegenrichtung: Die Distanzschüsse machen Schule, allerdings leitet das Tormädel Selinas Versuch gerade noch zur Ecke. Philine trifft „nur“ den Pfosten bevor nocheinmal Selina abzieht. Aber auch bei den Gastgeberinnen schwindet die Konzentration, der Schuss geht vorbei.
Lisa und Wiona sind sich in der letzten Chance des Tages nicht sicher, wer die besseren Karten hat, am Ende kommt nicht genug Power hinter den Ball und es bleibt beim einstelligen Ergebnis.

Ein wenig verzerrt das hohe Resultat die Sachlage, die Walddörferinnen haben sicher nicht die ganz grosse Gegenwehr gebracht wie erwartet. Aber wie erwähnt fehlte den Deerns auch ein Quäntchen Biss.
Jammern auf hohem Niveau, ich weiss ! Aber das ist nicht nur meine persönliche Einschätzung.

Und sie soll auch nix schmälern, denn die Deerns haben damit das Pokalfinale erreicht !!! 41 zu 4 Tore aus vier Spielen (Runde Eins war ein Freilos), das kann sich sehen lassen – herzlichen Glückwunsch, Mädels !

Anfang Mai geht es beim HFV in Jenfeld wohl gegen Harburg. Ein Heimsieg Schnelsens käme bei der aktuellen Stärke des HTB schon einer Überraschung gleich.
Wir freuen uns in jedem Falle auf ein spannendes Finale !

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